Sicherheit für den Handwerker am Bau

Immer wieder kommt es vor: Der Handwerker ist fertig, vielleicht hat auch noch einmal nachgearbeitet. Jetzt ist alles mangelfrei, trotzdem zahlt der Kunde nicht. Kein „Mangel“ ist zu klein, kein Vorwurf zu albern. Und dann?

Jeder Unternehmer/Handwerker am Bau kann sich für seine Forderung sichern lassen: Durch eine Sicherungshypothek an dem Grundstück des Auftraggebers. Viel entscheidender ist aber die Möglichkeit, durch einstweilige Verfügung die Rangstelle für die – erst einzuklagende – Hypothek zu sichern. das geht idR innerhalb von 2 bis 3 Wochen und führt mindestens zu einer Grundbucheintragung („Vormerkung“). Damit ist das Baugrundstück ohne Zustimmung des Handwerkers praktisch nicht mehr zu veräußern. Die damit für den Auftraggeber verbundene Lästigkeit führt in den meisten Fällen zu bevorzugter Bezahlung.

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